Was »Clean Air« bewirkt

Über alle Projekte und Aktivitäten, die im Rahmen von »Clean Air« entstehen, halten wir Sie auf dem Laufenden.

zu den Aktivitäten

Wer für saubere Luft kämpft

Neun europäische Umweltverbände haben sich im Projekt »Clean Air« zusammengeschlossen, um gemeinsam für saubere Luft in Europa zu kämpfen.

zu den Partnern

Energiesparen

Nützliche Informationen und Tipps rund um das Thema Energiesparen finden Sie auf den Internetseiten des

Umweltbundesamtes.

Tipps für saubere Luft

Foto: Bengelsdorf/photocase.comJeder kann etwas tun, um die Schadstoffe in unserer Atemluft zu verringern.

 

Einen Brief an die Stadt, Gemeinde oder Firma schreiben

Setzen Sie sich öffentlich für saubere Luft ein und fordern Sie effektive Maßnahmen zur Luftreinhaltung, um Ihre Gesundheit und die Umwelt zu schützen.

Wir haben beispielhaft ein paar Musterbriefe zusammengestellt, die Ihnen als Grundlage für ein eigenes Schreiben dienen können. Im Einzelnen stehen zur Auswahl:

Senkung der Luftschadstoffe allgemein
Senkung-Luftschadstoffe_Musterbrief.doc (DOC 39 KB)

Tempo 30
Tempo30_Musterbrief.doc (DOC 26 KB)

Lkw-Durchfahrtverbot
Lkw-Durchfahrverbot_Musterbrief.doc (DOC 48 KB)

Saubere Kreuzfahrtschiffe
Kreuzfahrtschiffe_Musterbrief.doc (DOC 25 KB)

Recht auf saubere Luft einklagen

Von hohen Feinstaubbelastungen betroffene Bürger haben ein vor Gericht einklagbares „Recht auf saubere Luft". Sie können ihre Stadtverwaltungen zur Aufstellung eines Aktionsplans verpflichten, der Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität beinhaltet. 2008 gab das höchste Europäische Gericht einem Münchner Recht, der den Freistaat Bayern dazu verpflichten wollte, einen Aktionsplan gegen die Feinstaubbelastung am stark befahrenen Mittleren Ring in München zu erstellen. Er hatte bis zum Bundesverwaltungsgericht geklagt und Maßnahmen verlangt, mit denen die zugelassenen 35 Überschreitungen der Grenzwerte pro Jahr eingehalten werden könne.

Folgendes Handbuch gibt einen Überblick über das EU-Luftreinhalterecht und wurde entwickelt um Bürger/-innen und Umweltorganisationen dabei zu helfen, ihr Recht auf saubere Luft zu erstreiten. Auch Fachkundige finden in diesem Leitfaden wichtige Literaturhinweise zu spezifischen Verfahren und Rechtsvorschriften.

Handbuch Saubere Luft - Ein praktischer Leitfaden zur EU Luftreinhaltepolitik (PDF 2,3 MB)

Diesel-Fahrzeug mit Partikelfilter nachrüsten

So gelangt Dieseluß erst gar nicht in die Luft. Das Beste: Der Staat fördert die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern auch ab 2015 mit einer Neuauflage des Förderprogramms zur Nachrüstung älterer Diesel-Pkw und leichter Nutzfahrzeuge. Für die Besitzer von Dieselautos hat der ökologische Verkehrsclub VCD mit seinen Partnern unter www.partikelfilter-nachruesten.de eine Datenbank erstellt, die eine erste Auskunft darüber gibt, welche Fahrzeuge mit Partikelfiltern nachgerüstet werden können. Sobald die Höhe der Förderung feststeht, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.

Kurze Wege zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren, längere Wege mit Bus und Bahn

Gerade in Städten ist man mit dem Fahrrad oft schneller am Ziel als mit dem Auto. Wer ohne Motor unterwegs ist, verursacht weder Rußpartikel noch Feinstaub, Stickoxide oder Ozon. Das Beste: Sie tun auch etwas für Ihre Fitness und schonen das Klima.

Längere Wege können auch gut mit Bus & Bahn zurück gelegt werden. Die Stadt Wien hat für ihre Bürger ausgerechnet: Einen Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren statt mit dem Auto, spart 63 Tonnen Feinstaub im Jahr.

Strom und Energie sparen

Je weniger Energie wir verbrauchen, desto weniger Luftschadstoffe entstehen bei der Verbrennung von Kohle, Gas und Holz: Räume nicht überheizen, stoßlüften statt Fenster lange „auf Kipp" offen zu lassen, Stand-by-Betrieb vermeiden, sich beim Kauf von Waschmaschinen, Kühlschränken und Co für das Energiespar-Label A+++ entscheiden.

Und falls Sie es noch nicht getan haben, wechseln Sie zu Ökostrom: Sonne, Wind und Wasser liefern den Ökostrom - dabei entstehen kaum Luftschadstoffe. Das Klima dankt ebenfalls, da kein CO2 in die Atmosphäre gelangt.

Regional und saisonal einkaufen, weniger Fleisch essen

Wenn die Lebensmittel aus der Nähe stammen, dann mussten sie nicht über weite Strecken mit Lastwagen, Schiffen oder gar Flugzeugen transportiert werden. Das bedeutet weniger Ausstoß von Ruß, Feinstaub, Ozon und Stickoxiden.

90 Kilogramm Fleisch isst jeder Deutsche pro Jahr. Weniger wäre in vielerlei Hinsicht besser: für die Gesundheit, den Tierschutz, die Natur, fürs Klima und für die Luft. Weniger Fleisch bedeutet zum Beispiel weniger Ammoniakemissionen in der Landwirtschaft.